Panoramabild der Stadt Fürth, Link zur Startseite
Fürther Rathaus Wirtschaft Stadtentwicklung Leben in Fürth Tourismus eDienste
24.1.2017 - Soziales & Gesundheit

Größte Spende seit Bestehen

Eine derart hohe Zuwendung hat das Fürther Frauenhaus in seiner 27-jährigen Geschichte noch nicht erhalten: Immobilienunternehmer Thomas Sommer ist der edle Spender. Auf seine Kosten durfte das Team den Garten komplett neu mit Spielgeräten ausstatten, zudem wurden fehlende Sichtschutzzäune angebracht, die Dächer der Gartenhäuschen ausgebessert sowie neue hochwertige Terrassenmöbel angeschafft. Gesamtwert: zirka 40 000 Euro.

Überglücklich: Tanja Thaler, Julia Liebl, Susanne Colonna, Kathrin Wondrak, Birgit Schönknecht und Eva Göttlein (v. li.) vom Fürther Frauenhaus bedankten sich bei ihrem Gönner Thomas Sommer (4. v. re.) im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Jung. Foto: Wunder

Überwältigt von der großzügigen und unkomplizierten Unterstützung  und dem sozialen Engagement Sommers, dankten ihm das Team und die Vorstandschaft um Eva Göttlein im Beisein von Oberbürgermeister Thomas Jung mit einer von Kindern gebastelten Foto-Collage.

„Der Garten ist umso wichtiger, weil das Frauenhaus sehr beengte Räumlichkeiten hat und immer voll besetzt ist“, erklärte Göttlein die Bedeutung der Außenanlagen. Um das Erlebte verarbeiten zu können, benötigten die Mädchen und Jungen unter anderem Spielmöglichkeiten und viel Platz, um sich auszutoben. „Eine liebevolle und pädagogisch wertvolle Umgebung ist im Frauenhaus mitentscheidend für positive Entwicklungsprozesse, da die Kinder und Jugendlichen mit ihren Müttern aus Gewaltsituationen entflohen sind und meist spezielle und intensive Betreuung notwendig ist“, sagte Göttlein.

Das kleinste Haus seiner Art in Mittelfranken kann fünf Frauen und sieben Kinder aufnehmen. „Teilweise müssen wir aber überbelegen, denn wir sind eigentlich immer ausgebucht“, berichtete Göttlein. Rund 140 Hilfesuchende müssten im Jahr aufgrund des Platzmangels abgewiesen und in andere Einrichtungen in der Region, manchmal sogar in ein anderes Bundesland, vermittelt werden. „Die durchschnittliche Verweildauer sollte eigentlich bei maximal einem halben Jahr liegen, aber die Tendenz ist steigend, da es immer schwieriger wird, eine bezahlbare Wohnung zu finden“, so die Vorsitzende weiter.

Das Team unterstützt während dieser Zeit die Frauen darin, neue Perspektiven und Handlungsspielräume zu entwickeln und somit den Weg in ein gewaltfreies und selbstbestimmtes Leben zu finden. „Eine liebevolle Umgebung und ein sicheres Zuhause sind dabei sehr wichtig – im Garten können die Mädchen und Jungen sich nun Dank Thomas Sommer so richtig altersgemäß austoben“, freute sich Göttlein.

zurueck Zurück Versendenversenden Druckendrucken
2017 © Stadt Fürth - Impressum
Sitemap Home Kontakt
Schnellsuche
erweiterte Suche