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17.12.2016 - Kunst & Kultur

Mitwirkende für Brückenbau-Projekt gesucht

In den vergangenen Jahren hat das Stadttheater unter dem Begriff „Bürgerbühne“ zahlreiche Erfolgsproduktionen mit Laien unter professioneller Anleitung gezeigt, zuletzt „andersherum denken“. Auch die Werkstätten aus dem Community-Projekt Brückenbau unter der künstlerischen Leitung von Jutta Czurda, das Erwachsenen die Möglichkeit bietet, Tanz, Gesang, Schauspiel und Performance am eigenen Leib zu erfahren, münden regelmäßig in Theaterprojekte – in der vergangenen Spielzeit „Modern Times – in progress“ und „Metropolis Now“.

Ingeborg Schilffarth und Michaela Domes übernehmen die künstlerische Leitung von „Vater unser“. Fotos: Thomas Langer

Diesmal steht „Vater unser“ unter der künstlerischen Leitung von Schauspielerin Michaela Domes und Kirchenmusikdirektorin Ingeborg Schilffarth auf dem Programm, das am 29. Juni (weitere Termine: 30. Juni und 2. Juli) in der Kirche St. Michael Uraufführung feiert. Ab Dezember bzw. Januar starten die Werkstätten Schauspiel und Singen, in denen immer wieder an Grundlagen sowie Technik gearbeitet und später „Vater unser“ geprobt wird. Dabei sind noch Plätze frei und vor allem passionierte Sängerinnen und Sänger sind aufgerufen und herzlich eingeladen, auf der Bühne zu stehen und diese mit Klang zu füllen.

„Was glaubst denn du?“ steht auf den Stadttheater-Fahnen für diese Spielzeit und so stellt sich auch das Projekt „Vater unser“ hochaktuelle Glaubensfragen. Religion hat seit jeher versucht, Antworten auf die drängendsten Fragen der menschlichen Existenz zu finden, war andererseits immer wieder Vorwand und Auslöser grauenvoller Verbrechen an der Menschheit. Spätestens seit Kants Aufklärungs-Gedanken und seinem kategorischen Imperativ schien zumindest in Europa Religion als trennender gesellschaftlicher Faktor überwunden. Aktuell zeigt sich aber, dass radikale Kräfte in allen drei Weltreligionen versuchen, das sogenannte Andersartige wieder auszugrenzen.

„Vater unser" geht den gemeinsamen Wurzeln des Judentums, Christentums und Islams, aber auch den trennenden Komponenten der Religionen auf den Grund, um sie zu erkennen, zu benennen und dennoch das Verbindende zu erkunden.

Weitere Informationen und alle Termine gibt es auf der Internetseite des Stadttheaters (siehe Links im rechten Bereich).

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