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3.11.2016 - Wirtschaft

Welt-Haus zieht in die Gustavstraße

Seit Februar dieses Jahres ist Fürth Fairtrade-Stadt und wird nun auch Standort für das erste Welthaus in der Metropolregion. Denn als Nachmieter für das Ende 2016 schließende Limoges- und Limousinhaus hat der Eine-Welt-Laden den Zuschlag der beiden Eigentümerinnen des Gebäudes in der Altstadt erhalten.

Elke Klemenz, Andreas Schneider, Melanie Diller und OB Thomas Jung (v. re.) freuen sich auf das künftige Welthaus in der Metropolregion, von denen es in Bayern in München und Landshut erst zwei Exemplare gibt, mitten in der Gustavstraße. Foto: Kramer

Elke Klemenz, Andreas Schneider, Melanie Diller und OB Thomas Jung (v. re.) freuen sich auf das künftige Welthaus in der Metropolregion, von denen es in Bayern in München und Landshut erst zwei Exemplare gibt, mitten in der Gustavstraße. Foto: Kramer

Bisher auf beengten 40 Quadratmetern Fläche in der Königstraße untergebracht, freuen sich Andreas Schneider und Melanie Diller vom Eine-Welt-Laden nun auf die knapp 300 Quadratmeter großen Räumlichkeiten in der Gustavstraße 31. Doch nicht nur das vielfältige Sortiment fair gehandelter Produkte wird dort angeboten werden können, auch die Bildungsarbeit erhält im Obergeschoss genügend Platz für Workshops, Zukunftswerkstätten und Besuche von Schulklassen. Komplettiert wird die Einrichtung durch das gemeinnützige Unternehmen Farcap. Inhaberin Elke Klemenz zieht mit ihrer fairen, ökologisch produzierten Bekleidung zwei Häuser weiter und präsentiert darüber hinaus mit „Azadi“ ein Modelabel, das traditionelles indisches Design mit westlichem Touch vereint. Und ein kleines Café soll schließlich noch zum Verkosten und Verweilen einladen.

Für Oberbürgermeister Thomas Jung ist damit der „ideale Nachmieter“ für das Lim-Haus gefunden: „Das Welthaus, das mit seinen Waren und dem Bildungsangebot nicht dem Kommerz, sondern höheren Werten und Ideen verpflichtet ist, ist eine absolute Aufwertung und ein Frequenzbringer für die Gustavstraße.“

Doch bevor der erste fair gehandelte Kaffee und die erste nachhaltig produzierte Jeans über die Theke und den Verkaufstisch gehen,  steht ab Januar zunächst der Umbau auf dem Programm. Finanziert werden die Arbeiten, wie Schneider erläutert, über Darlehen, kirchliche Zuschüsse, Spenden und möglicherweise mit Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wofür ein entsprechender Antrag bereits unterwegs ist. Auch der Stadtrat begrüßt das Vorhaben und hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, die Bildungsarbeit des Welthauses ab 2017 mit jeweils 8000 Euro pro Jahr zu bezuschussen.

Die Eröffnung der neuen Einrichtung in der Gustavstraße ist für Samstag, 4. März, geplant.

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