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9.12.2016 - Stadtnachricht

Engagement für Kirchengemeinde belohnt

Die Fürtherin Erika Holzhauser hat für ihren unermüdlichen Einsatz für andere Menschen das Ehrenzeichen des bayerischen Ministerpräsidenten erhalten. Stellvertretend für Horst Seehofer übernahm Oberbürgermeister Thomas Jung die Verleihung und überreichte der 79-Jährigen die Silbernadel samt Urkunde bei einer Feierstunde im Rathaus.

In Vertretung für den bayerischen Ministerpräsidenten überreichte Oberbürgermeister Thomas Jung Erika Holzhauser das Ehrenzeichen im Rathaus. Foto: Wunder

„Herr Pfarrer, Sie sind ja zu beneiden“, rief der OB Pfarrer Götz-Uwe Geisler von der Heilig-Geist-Gemeinde zu, nachdem er die vielfältigen und umfangreichen Einsatzgebiete Holzhausers vorgetragen hatte.

Die ehemalige Justizangestellte bringt sich seit mehr als einem Vierteljahrhundert in die Gemeindearbeit ein und sei so etwas wie das „grüne Gewissen“ der Gemeinde, so Jung. Sie pflege die Außenanlagen rund um das Kirchenzentrum, schmücke vor Gottesdiensten zusammen mit anderen Frauen regelmäßig den Altar mit Blumen aus ihrem eigenen Garten. Bei Pflanzaktionen in Hochbeeten mit Kindern  bringe sie dem Nachwuchs bei, „dass Lebensmittel nicht im Supermarkt wachsen, sondern in der Erde“.

Seit 20 Jahren engagiert sich Erika Holzhauser als Umweltbeauftragte der Heilig-Geist-Kirche und bereits seit 1994 in der Eine-Welt-Arbeit. So verkauft sie unter anderem mit ihrem Team sonntags vor und nach den Gottesdiensten fair gehandelte Produkte, organsiert mit Helfern einen Verkaufsstand in einer Ladenzeile auf der Hardhöhe sowie auf der Michaelis-Kircheweih und der Altstadtweihnacht.

Schließlich ist Holzhause auch im Diakonieverein aktiv, im Besuchsdienstkreis in der Seniorenarbeit und in der Gemeindehilfe. Von 1996 bis 2012 war sie Mitglied im Kirchenvorstand der Heilig-Geist-Gemeinde, von wo sie in die Gesamtkirchenverwaltung Fürth delegiert wurde.

Die Geehrte nahm die Auszeichnung sichtlich voller Freude entgegen, und zwar, wie sie betonte, „für alle Ehrenamtlichen in der Gemeinde“. Denn allein bringe man ja auch nichts zustande. Das Ehrenzeichen sehe sie auch als Auftrag: „Wenn ich nun schon für mein Engagement geehrt wurde“, sagte sie lächelnd, „muss ich also weiterarbeiten“.

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