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16.12.2016 - Bauprojekte

Fassadenrenovierung belohnt

Jedes Jahr prämiert die Stadt Fassadenrenovierungen von öffentlich einsehbaren, den Charme Fürths prägenden oder unter Denkmalschutz stehenden Häusern. Denn das Stadtbild weiterhin nachhaltig zu verschönern ist ein erklärtes Ziel der Kleeblattstadt, die bezogen auf die Bevölkerungszahl die höchste Dichte an Baudenkmälern in Bayern aufweisen kann.
In diesem Jahr haben die Eigentümer folgender Gebäude für ihre  bereits ausgeführten Maßnahmen eine Zuwendung erhalten:

Foto: Stadt Fürth

Mathildenstraße 40
Das 1882 als Wohnhaus des Fabrikbesitzers Friedrich Scheuer erbaute zweigeschossige Neurenaissance-Bauwerk zeichnet sich insbesondere durch seine reich gegliederte Sandsteinfassade aus. Die jetzigen Eigentümer hatten sich zu einer umfassenden und aufwendigen Sanierung der Fassade entschlossen. In diesem Zuge erhielt das Gebäude auch neue Fenster nach Vorgabe der Denkmalpflege. Insgesamt erstrahlt das Haus nun wieder in seiner ursprünglichen Pracht und trägt einen wesentlichen Beitrag zum Gesamtresultat des Sanierungsgebietes bei. Fassadenprämie: 2500 Euro

 

 

Foto: Stadt Fürth

Balbiererstraße 2
Der vier- bis fünfgeschossige Sandstein-Eckbau in deutscher Renaissance wurde 1903/04 nach einem Entwurf der bekannten Architekten Karl Bräutigam und Michael Wiessner erbaut. Der Bauträger renovierte das Gebäude umfassend und behutsam. Neben der Beseitigung der statischer Probleme wurde die Fassade überarbeitet und mit denkmalgerechten Fenstern ausgestattet. Der Bau erstrahlt nun wieder in neuem Glanz und ist in der Südstadt ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung des Stadtbildes.
Fassadenprämie: 2000 Euro.

 

Foto: Stadt Fürth

Leyher Straße 69
Das dreigeschossige, malerische Verwaltungsgebäude im Jugendstil ist Bestandteil des zwischen 1903/06 errichteten ehemaligen städtischen Gaswerkes. Es befindet sich im Komplex historisierender Putzbauten, zu denen auch der noch vorhandene Wasserturm zählt. Die infra fürth gmbh hat sich zu einer umfassenden Sanierung des Gebäudes entschlossen. Besonderen Wert legte der Energiedienstleister auf die detailgetreue Wiederherstellung der historischen Fassade, die über die Jahre vielfach überformt wurde. Durch aufwendige und akribische Recherchen ist es gelungen, das erbauungszeitliche Erscheinungsbild wiederherzustellen. Insgesamt ein überzeugendes Resultat, das die Südstadt um einen weiteren Baustein aufwertet.
Fassadenprämie: 2500 Euro.

 

Foto: Stadt Fürth

Kohlenmarkt 4
Der bekannte Architekt Adam Egerer erbaute das dreigeschossige Geschäftshaus in barocken Formen mit Mansarddach im Jahr 1900. Die ehemals reich gestaltete Dachzone wurde im Laufe der Zeit und unterschiedlichster Nutzungen stark vereinfacht. Das ehemals erste Warenhaus der Stadt Fürth war durch Umbauten der vergangenen Jahre nicht mehr zeitgemäß. Bei einer umfassenden Sanierung ließen die Bauherren nicht nur die Fassade einschließlich der Fenster überarbeiten bzw. erneuern, sondern auch der Zwerchgiebel nach historischem Vorbild rekonstruieren. Damit erhielt das Gebäude einen Teil seiner ursprünglichen Pracht zurück und bereichert die Kulisse des Kohlenmarktes.
Fassadenprämie: 2000 Euro.

 

Foto: Stadt Fürth

Gartenstraße 4
Neue Eigentümer restaurierten das um 1733 errichtete, jahrelang vernachlässigte dreigeschossige Wohnhaus. Durch die Sandsteinsanierungsarbeiten und die denkmalgerechten Fenster erstrahlt das Haus nicht nur in neuem Glanz, sondern leistet einen weiteren wichtigen Beitrag zur Aufwertung des Sanierungsgebietes und der Gartenstraße im Besonderen.
Fassadenprämie: 1500 Euro.

 

 

Foto: Stadt Fürth

Simonstraße 34 (Ecke Fichtenstraße)
Das viergeschossige Mietshaus in deutscher Renaissance wurde 1903/04 errichtet. Es ist ausgestattet mit einem polygonalen Erkerturm an der Ecke, einem prächtigem Zwerchgiebel an der Ostseite sowie aufwendig gestalteten Gauben. Der Eigentümer hat das Gebäude umfassend saniert und ließ insbesondere die kurz vor dem Verfall stehenden hölzernen Bestandteile der Gauben nach historischem Vorbild wieder ergänzen. Auch die in die Jahre gekommene Sandsteinfassade wurde restauriert. Insgesamt ist trotz der im Bestand vorhanden gewesenen nicht denkmalgerechten Fenster das Erscheinungsbild einer hochwertigen Fassade wieder herausgearbeitet worden.
Fassadenprämie: 1500 Euro.

 

Foto: Stadt Fürth


Wiesenstraße 33 "sogenanntes „Metzgerhäusle"
Der sechseckige Pavillon aus dem Jahre 1937, den Bewohnern der Kriegerheimsiedlung als "Metzgershäusle" bekannt, diente viele Jahre als Verkaufsstätte. Während im Zuge des Neubauprojektes an der Wiesenstraße das Haupthaus abgebrochen wurde, entschloss sich die Wohnungsgenossenschaft Fürth-Oberasbach zum Erhalt und Sanierung des nur 30 Quadratmeter kleinen Pavillons. Obgleich selbst kein Baudenkmal stellt der Erhalt des Gebäudes einen wichtigen geschichtlichen Beitrag zum Identitätserhalt der Kriegerheimsiedlung dar.
Fassadenprämie: 1000 Euro.

 

Foto: Stadt Fürth


Nürnberger Straße 22-24
Das in der Mitte der 1970er Jahre errichtete Wohn- und Geschäftshaus galt als ein in die Jahre gekommener Zeuge seiner Zeit. Mit den typischen physikalischen Mängeln war eine Sanierung überfällig. Der neue Eigentümer hat im Zuge der Wärmedämmmaßnahmen mit einer überzeugenden Neugestaltung der Fassade dem Haus ein modernes Gepräge gegeben, das auch das benachbarte Umfeld aufwertet. Insbesondere ist dies vor der Kulisse des Stadtparks und der Auferstehungskirche wohltuend.
Fassadenprämie: 2000 Euro.

 

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