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6.12.2016 - Stadtnachricht

Haushaltsberatungen 2017

Heute beraten die Fürther Stadträtinnen und Stadträte im Rathaus über den Etatentwurf für das kommende Jahr, den die Kämmerei vorbereitet und vorgelegt hat. Über die Rahmenbedingungen zeigten sich Oberbürgermeister Thomas Jung und Finanzreferentin Stephanie Ammon zufrieden. Denn nach 2014 (2,4 Millionen Euro), 2015 und 2016 (jeweils mehr drei Millionen Euro) gelingt es aller Voraussicht nach auch im 2017 Schulden abzubauen. Diesmal liegt der Betrag sogar bei sieben Millionen Euro.

Heute beraten die Fürther Stadträtinnen und Stadträte im Rathaus über den Etatentwurf für das kommende Jahr. Dazu ein Video-Statement von Oberbürgermeister Thomas Jung.

Einen Beitrag leisten dabei Stabilisierungshilfen, die der Freistaat Bayern für Kommunen mit strukturellen Defiziten leistet. Die Kleeblattstadt kann im Vergleich zu Städten wie Ingolstadt oder Regensburg auf wesentlich geringere Gewerbesteuereinnahmen verweisen und erhält daher für das kommende Jahr 6,3 Millionen Euro. Den entsprechenden Scheck überreichte der bayerische Finanzminister vergangenen Freitag.

Die Mittel fließen in den Abbau von Verbindlichkeiten und sind laut Jung auch Ausdruck der Anerkennung für die Sparbemühungen der Stadt in den vergangenen Jahren. Diese hätten auch dazu geführt, dass wieder Rücklagen aufgebaut werden konnten, die für Grundstückankäufe in den Bereichen Wohnen und Gewerbe oder als Polster für schlechtere Zeiten vorgesehen sind.

"Trotzdem kommen notwendige Investitionen nicht zu kurz", versichert Jung. 2017 sollen insgesamt rund 34 Millionen Euro für die Stadtentwicklung aufgebracht werden. Einen großen Anteil verschlingt mit 11,7 Millionen der Bau von Straßen und Brücken. Auch im Bereich Sicherheit erhöhen sich aufgrund der weltweiten Lage und der Terroranschläge die Ausgaben, etwa für die Michaelis-Kirchweih oder beim Einsatz von Sicherheitsdiensten. Gewaltige Herausforderungen für die Zukunft sehen Ammon und Jung im Bereich der Schulen. Auch wenn das im nächsten Jahr noch nicht der Fall ist, schätzen beide, dass für Neubauten und Sanierungen von Gymnasien, Berufs- und Mittelschulen langfristig rund 100 Millionen aufgebracht werden müssen.

 

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