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16.8.2016 - Bauprojekte

Ehemalige Brauerei füllt sich mit Leben

Das markante denkmalgeschützte Fabrikgebäude der ehemaligen Brauerei Humbser auf dem früheren Tucher-Gelände wird derzeit aufwendig saniert. Ein Baugerüst umhüllt den Klinkerbau entlang der Schwabacher Straße, an allen Ecken und Enden wird gewerkelt, gebohrt, gehämmert und geschuftet. Die MIP ImmobilienVerwaltungs GmbH entwickelt hier unter dem Titel „Malzböden“ auf rund 7500 Quadratmetern Gewerbeflächen für Büros, Praxen oder Ladenlokale.

Isabell Fürsattel und Philipp Streng, Gschäftsführer MIP ImmobilienVerwaltungs GmbH, suchen derzeit noch einen geeigneten Pächter für die Gaststätte im ehemaligen Sudhaus der Humbser-Brauerei. Foto:

Isabell Fürsattel und Philipp Streng, Gschäftsführer MIP Immobilien Ver- waltungs GmbH, suchen derzeit noch einen geeigneten Pächter für die Gaststätte im ehemaligen Sudhaus der Humbser-Brauerei. Foto: Wunder

Inmitten der Baustelle hält ein erster Mieter aber als Pionier die Stellung: Im Juni ist Gerd Adamski mit seinem Fachgeschäft „South Park Cycles“ in eine großzügige und lichtdurchflutete Ladenfläche im Erdgeschoss des früheren Malzhauses eingezogen. Und fühlt sich sehr wohl, wie er bei einem Vor-Ort-Termin Oberbürgermeister Thomas Jung versicherte. Zumal er schon bald Gesellschaft bekommt: Nebenan bezieht demnächst der Klavier-Spezialist Kreisel sein neues Domizil. Und im Monatstakt wird sich das Gebäude dann weiter füllen, wie die Geschäftsführer von MIP, Isabell Fürsattel und Philipp Streng, berichten: „15 Mieter werden insgesamt Platz in den Malzböden finden, elf stehen schon fest.“ Neben South Park Cycles und Klavier Kreisel das Atelier eines Erlanger Künstlers, eine Event- und eine Marketingagentur, eine Steuerberatungsgesellschaft, eine Apotheke, ein IT-Unternehmen, ein Yoga-Studio, ein Nürnberger Design- und Grafikstudio sowie die Fürther Nachrichten.  Ende März 2017, davon geht Fürsattel aus, dürften die letzten Umzugskartons in dem Bau ausgepackt sein.

Auch das frühere Sudhaus mit den beiden imposanten Kupferkesseln soll erhalten und künftig gastronomisch genutzt werden. In dem „einzigen Jugendstil-Sudhaus der Welt“, wie der Rathaus-Chef sagte, soll die einzigartige Atmosphäre erhalten bleiben. Details wie eine alte Uhr oder Säulen, werden daher sorgfältig hergerichtet. „Wir wollen viel von der Geschichte des Hauses erhalten“, sagt Fürsattel. Die Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz, ergänzt Streng, sei wohl nicht zuletzt deswegen bislang gut verlaufen. Einen geeigneten Pächter, der die Brauerei-Gaststätte mit Biergarten möglichst ab Mitte 2017 betreibt, suchen die beiden derzeit noch.

Doch damit ist das Projekt an der Schwabacher Straße für MIP noch nicht abgeschlossen. Angrenzend an die Malzböden entsteht in der Johann-Geismann-Straße ein Neubau mit 34 Wohnungen, in dessen Erdgeschoss sich Naturkost ebl mit einer Filiale ansiedeln will.  „Bis das Gebäude steht, wird es allerdings wohl auch Mitte nächsten Jahres werden“, sagt Fürsattel.

OB Jung lobte das MIP-Projekt „an einer der Hauptverkehrsadern der Stadt“ als „großes Glück für Fürth.“ Das stadtbildprägende Gebäude stehe für ihn auf einer Stufe mit dem Rathaus und dem Stadttheater. „Es ist beeindruckend, mit wieviel Liebe zum Detail und Energie Sie der ehemaligen Humbser-Brauerei wieder Leben einhauchen“, sagte er zu Fürsattel und Streng.

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