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9.9.2016 - Umwelt

Leuchtmitteltausch zum Wohl der Umwelt

Die Kleeblattstadt nimmt den Klimaschutz ernst und hat mit Hilfe eines Förderprogramms des Bundesumweltministeriums zahlreiche Leuchtmittel ausgetauscht. Das Einsparpotential ist enorm.

Die Deckenkonstruktion der Stadthalle hier noch mit den alten Stromfressern, die nun allesamt ausgetauscht und durch Acht-Watt-LED-Lampen im sogenannten Glühbirnen-Retrofit ersetzt wurden. Archivfoto: Norbert Mittelsdorf

Die Deckenkonstruktion der Stadthalle hier noch mit den alten Stromfressern, die nun allesamt ausgetauscht und durch Acht-Watt-LED-Lampen im sogenannten Glühbirnen-Retrofit ersetzt wurden. Archivfoto: Norbert Mittelsdorf

Ein Schwerpunkt war dabei die Umstellung von Innen- und Hallenbeleuchtungen. So ersetzten Mitarbeiter der Gebäudewirtschaft (GWF) einen Teil der Bühnenstrahler im Stadttheater mit modernen RGB-Scheinwerfern. Die prognostizierte Energieersparnis liegt bei 10 700 Kilowattstunden pro Jahr. Viel weniger Strom verbraucht nun auch die Stadthalle, wo nicht nur die Bühnen-, sondern die Gesamtbeleuchtung im großen Saal erneuert wurde. Eine besondere Herausforderung war dabei, dass die zahlreichen an der Deckenkonstruktion angebrachten Glühlampen die architektonische Gestaltung der beliebten Veranstaltungsstätte maßgeblich prägen. Um den aktuellen Look zu erhalten, tauschte die Dienststelle die alten Stromfresser mit ressourcenfreundlichen Acht-Watt-LED-Lampen im sogenannten Glühbirnen-Retrofit.

Das Einsparpotential für die Stadthalle liegt laut Projektleiter Friedhelm Striethorst von der GWF pro Jahr bei 34 770 Kilowattstunden für die Bühnen- und bei 53 000 Kilowattstunden für die Restbeleuchtung.

Neben den beiden Musentempeln profitieren auch das Stadt- und das Rundfunkmuseum sowie das Kulturforum, wo nun hochwertige LED-Strahler zum Ausleuchten von Exponaten eingesetzt werden (voraussichtliche Energieersparnis 7360 Kilowattstunden pro Jahr). Last but not least tauschte die GWF auch die fast 40 Jahre alten Leuchtstofflampen der Volksbücherei aus. 45 700 Kilowattstunden weniger Strom benötigen die neuen LEDs – trotzdem liefern sie ein angenehmeres Licht und strahlen heller.

Das Investitionsvolumen für die 2013 begonnene und nun abgeschlossene Maßnahme lag bei rund 240 000 Euro und wurde zu 40 Prozent vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit bezuschusst. Laut Striethorst gut investiertes Geld, weil sich die Aufwendungen durch die Energieeinsparungen schnell amortisieren.

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